
Hier hat alles 1976 begonnen im alten Bahnhof Gelsenkirchen-Buer-Nord am Nordring.Unser neues Zuhause für 4 Jahre.Selbständiger Nebenbetrieb der Deutschen Bundesbahn als Familienbetrieb.Der Bahnhof,ein Haltepunkt an der Strecke Oberhausen-Recklinghausen,Abzweig Marl-Haltern-Münster.An die 70 Züge verkehrten hier in alle Richtungen.Pendler und Stammgäste aus den umliegenden Betrieben Pelzfabrik Bredenbroch und Kleiderfabrik Wilken waren bei uns zuhause.Die Taxizentrale Strobel traf sich hier bei uns zu den Ablösungen und die brachten am frühen Morgen die Nachtschwärmer aus den Bars samt ihren Besatzungen zu uns.Hartes aber auch gutes Brot von morgens 6°° bis abends 20°° Uhr,ein reines Tagesgeschäft.


da waren wir noch voller Tatendrang und frisch

Wir haben uns auf die Warteliste der DB setzen lassen;
wir wollten einen größeren Bahnhof übernehmen.
1980 war es dann endlich so weit.Der Bahnhof in Dinslaken wurde frei und wir konnten umziehen.

Das sollte er schon sein,der neue Bahnhof und unser neues Zuhause.

Der Bahnhof in Dinslaken bedeutete viel Arbeit und Eingewöhnung.Nebenan brannte dsa Bahnhofshotel vollkommen ab und wir übernahmen die Veranstaltungen von SPD,Gewerkschaft und Stadt.
Unsere Bettenanzahl wuchs und lief ganz gut.
Der ganze Bahnhof unser.
Ganz links hatte Sohn Ludger seine Wohnung und der rechte Teil war unser Reich von oben bis unten.

Alte Deutsche Küche nach Großmutters Art mit deftigen Gerichten zu edlem Bier von Königs und Diebels und Jever.


Das waren noch Zeiten; hier kocht der Chef noch persönlich.
Vereine und Gemeinschaften waren bei uns zuhause..Der Sauerländische Gebirgsverein mit seiner Wandergruppe.Die Landsmannschaft der Thüringer mit seinen Damen und Herren;der VDK mit seiner Kreisgruppe,die Landsmannschaft der Schlesier und Ostpreußen,die Rentnerband der Thyssenpansionäre,die Eisenbahnergruppe,der Polizeihundesportverein des Bundesgrenzschutzes und Bahnpolizei,das Damennähclübchen und Handarbeitsclub,die Damen des S.G.V.mit ihrem KAFFEEKRÄNZCHEN;
Man kann sie alle garnicht mehr aufzählen.
Sie alle haben dazu beigetragen,daß der Laden lief und ertragreich für uns gewesen ist.Die Laufkundschaft hat dann den Rest erbracht.Arbeiter der umliegenden großen Betrieb,die von auswärts anreisen mußten,haben hier bei uns auf ihre Züge gewartet,manchmal dauerte das auch ein wenig länger !!!

Die Hundestaffel hatte ihren Trainingsplatz auf dem Bahngelände am Stellwerk mit eigenen Hundeboxen und Aufenthaltsräumen.Die Treffen fanden in unseren Räumen statt für alle Staffeln aus NRW.Sondereinladung war die Staffel aus Kanada und USA mit ihren Diensthunden zu einem Vergleichswettkampf.Der BGS und die Bahnpolizei sind heute eingegliedert in die Bundespolizei.
Der Deutsche Mieterbund hatte sein Beratungsbüro in unseren Nebenräumen einmal in der Woche.
Der Reichsbund hat sein Zuhause hier bei uns gehabt mit Beratungen.